Die Chronisten und Geschichtsschreiber haben sich zusammengesetzt um die Geschichte von RealLifeRPG für die Ewigkeit fest zu halten.

Da die Geschichte noch nicht zu ende geschrieben ist haben sie sich entschieden dies in Form eines Logbuchs zu tuen.


#2 Angekommen

Heimat. Das ist für viele der hier angekommenen noch immer ein Fremdwort.

Viele trauern noch um verlorenes hab und gut, gestorbene Angehörige und Freunde. Eine bedrückende Stimmung lastet nach wie vor auf unserer Insel. Der erste Ansturm der Flüchtlinge war doch größer als zuerst gedacht. Die Flüchtingsunterkünfte waren heillos überfüllt, die ersten der Expedition restlos überfordert. Auch die Polizei, die bei den Krawallen um die letzten Schiffe viele gute Männer verlor, war aufgrund ihrer geringen Anzahl nicht in der Lage die Sicherheit aufrecht zu erhalten. Niederträchtige Individuen schlossen sich zusammen um die bereits gebeutelten Flüchtlinge ihres ersten verdienten Geldes zu berauben.

Doch es gibt nach wie vor Zivilisten, die dem Gesetzt treu gegenüberstehen. Auf diese bauen wir weiterhin unsere Wirtschaft und unsere Lebensgrundlage! Auch der Hausbau rund um die Städte schreitet voran und erweckt die Insel zu neuem Leben. Zum Thema Insel: Einige unserer Forscher haben sich weiter ins Inland der neuen Insel gewagt und dort erstaunliches entdeckt. Die letzte Besiedelung Abramias liegt sehr lange zurück. Doch bereits damals waren die Menschen wohl für ihre Kreativität, Erfindungsreichtum und ihr Durchhaltevermögen bekannt. Doch auch das hat ihnen scheinbar nicht geholfen. Was genau mir den Bewohnern passiert ist kann von uns noch keiner sagen. Gefundene Schriften und Zeugnisse müssen noch rekonstruiert werden. Hierzu können wir bestimmt zu späterem Zeitpunkt nähere Infos geben.

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Doch selbst wenn nicht, es ist nicht wichtig! Wir leben und schreiben die Zukunft! Bereits jetzt arbeiten schon unsere begabten Ingenieure an den neuesten Errungenschaften unserer Zivilisation. Neue Fahrzeuge, Gebäude und allerlei Verbesserungen wurden schon erarbeitet seit unserer Flucht. Man könnte den Eindruck gewinnen die neue Umgebung stachelt sie zu Höchstleistungen an. Unsere neue Siedlung hat mit der Zeit bereits auch Menschen angelockt, die nicht von Flucht und Armut betroffen sind. Firmen und Organisationen haben sich niedergelassen. Es wird aufwärts gehen und wir haben die Entwicklung in der Hand!
Doch es rumort weiterhin im inneren der Gesellschaft…
Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten…


#1 Auf der Suche nach einer neuen Heimat

Nun sind wir bereits einige Wochen hier. Doch noch lange haben wir nicht alles erforscht, geschweige denn erschlossen.

Es ging recht schnell mit Yolandi eine neue Hauptstadt zu errichten, hatten wir doch von Australien gerettet was ging. Wie hätte früher bemerken sollen, das wir mit unseren zahlreichen Fabriken, der Ausbeutung der Umwelt und nicht zuletzt durch unsere Abgaswerte dem Ökosystem erheblichen Schaden zugefügt haben. Wir hätten die Anzeichen erkennen müssen. Doch die Natur hatte sich gegen uns gewendet. Tsunamis, dauerregen und auch Hagel gab es. Der Präsident und sein Kabinett gaben nach langem Zögern den Befehl zum Aufbruch. Ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen.

Meine Freunde und ich wurden von den Officern, die verzweifelt versuchten alle Leute auf die bereitstehenden Schiffe zu verladen, auf ein großes Containerschiff geschickt. Wir konnten nur mitnehmen, was wir am Körper trugen. Für mehr war keine Zeit. Doch die Regierung hatte vorgesorgt und das nötigste auf die Schiffe verladen. Als wir ablegten sah Australien nicht mehr aus wie es einst war. Die meisten Teile der Insel waren bereits im Meer verschwunden. Wir hörten nur Geschichten, von dem was auf der Insel nach unserem Aufbruch ablief. Die Leute müssen sich verzweifelt um die letzten Schiffe geschlagen haben.

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Es waren lange Wochen auf dem Meer, doch wir suchten weiter nach einem geeigneten Platz und fanden ihn schließlich. Eine lange verschwunden geglaubte Insel tauchte in unserem Sichtfeld auf: Isla Abramia!

Unser Schiff gehöre zu den ersten das landete. Wir begannen alles für die Ankunft der großen Flüchtligsschiffe die noch auf dem Meer schipperten vorzubereiten. Innerhalb weniger Wochen zogen wir aus dem nichts die ersten Städte nach oben. Hier gibt es so viel zu erkunden! Vom ersten Schneefall, der die Berge bedeckte bis zu den wunderschönen Sandstränden! Einfach herrlich! Leute eröffneten ihre Geschäfte, Polizei, Sanitäter und ADAC formierten sich neu. Die Wirtschaft begann anzulaufen. Fischereien und Äcker schossen aus dem Boden, denn unser letzter Proviant war verbraucht. Es wurde begonnen neue Rohstoffe zu fördern, neue Zweige der Wirtschaft zu erschließen. So schön das klingt, hatte sich doch bereits das organisierte Verbrechen wieder einmal eingeschlichen. Schon kann man auf der Insel wieder die geheimen Felder entdecken, wenn man nur lange genug sucht.

Auch meine Freunde und ich begannen uns eine neue Existenz zu erarbeiten. Hatte doch jeder auf Australien eine ansehnliche Menge Geld von uns. Doch Australiens Geld ist hier keinen Pfennig mehr wert, existiert Australien doch de fakto nicht mehr.

Doch die Welt ist nach wie vor im Wandel. Erst kürzlich tauchte eine komplett neue, so vermuteten wir, Landmasse aus dem Meer auf. Doch erste Überflüge zeigten, Isla Abramia war schon einmal bewohnt! Wie lange mag das her sein? Was ist passiert? Eines kann man mit Sicherheit sagen: Diese Insel war lange im Meer verschwunden. Noch länger als die Hauptinsel des Archipels. Die Häuser die wir vorfanden sind komplett zerstört, die einstigen Städte gleichen einem Trümmerfeld. Einzig ein noch halbwegs intakter Radioturm zeugte von „moderner“ Technik. Diesen erklärte unsere Regierung zum ersten Projekt zum Wiederaufbau dieser einstig wohl stolzen Insel.

Nun liegt es an den Bewohnern, dieser Insel neues Leben zu schenken. Es wird wohl nie abschließend geklärt werden, was der Insel passierte. Doch eins weiß ich sicher: Wir können gemeinsam Ihre zukünftige Geschichte bestimmen!